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„ Gemeinsam sind wir Helden “  
Oldensworter Pfadfinder im Sommerlager 2016 in Friedensau
 

Traditionell immer die ersten zwei Wochen der großen Sommerferien fahren die evangelischen Gemeindepfadfinder ins Sommerlager. Dieses Jahr ging die „Großfahrt“ mit sieben Stämmen nach Friedensau in Sachsen Anhalt.
Bei 32 Grad Hitze trafen wir abends in Friedensau auf dem vorbereiteten Zeltplatz der Pfadfindergemeinschaft ein. Nach Abendbrot und erster „Erkundung“ des Platzes wurden die Zelte sturmfest gemacht, weil ein Gewitter drohte.  Die Gewitterschauer kamen aber erst heftig nach vier Tagen großer Hitze, immer über 30 Grad im Schatten. Wir durften kein Lagerfeuer mehr machen , weil durch die Austrockung durch die Wetterlage die sogenannte Waldbrandstufe 5 (höchste Stufe) von den Behörden ausgerufen werden musste. Ebenfalls durften dann die umliegenden Waldgebiete aufgrund der Brandgefahr nicht mehr betreten werden. Eine völlig neue Erfahrung für Nordfriesen.
Mit dem erlösenden Starkregen war dann alles wieder im Lot. Die Lagerfeuer durften wieder brennen und das Programm  konnte normal weiter gehen. Bei herrlichem Wetter besuchten wir ein Waldschwimmbad. Ein See ist in der Nähe von Friedensau zu einer Schwimm - / und Freizeitanlage umgebaut worden. In dieser sehr naturbelassenen Anlage tobten die Kinder nahezu den gesamten Tag im klaren Wasser.
Jede Pfadfinderfreizeit steht unter einem Motto, bzw. hat ein Leitthema, welches in den Gottesdiensten, in Spielen, Ausflügen und Ags transportiert wird. Unser Wunsch war den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wer bereit ist seine verschiedenen Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen , ist ein „Held“.
Integriert in das Konzept des Zeltplatzes ist ein Hochseilgarten, wo die Kletterinen und Kletterer in 6 bis 12 Metern Höhe ihren Mut ausprobieren konnten. Zwei Kletterpädagogen übernahmen in den vier Stunden des Kletterns im Hochseilgarten die Anleitung, das Motivieren, das Sichern und Überwachen der Kinder. In verschiedenen Stationen konnten so die zwei Personen Teams durch den Parcours klettern. Überglücklich und stolz konnten wir unsere Oldensworter Pfadis abgeseilt wieder in Empfang nehmen.
Da ganz in der Nähe eine berühmte Vogelschutzwarte ihren Sitz hat, besuchten wir in der zweiten Woche den Storchenhof in Loburg. Mit Leidenschaft und Kompetenz führte uns Dr. Michael Kaatz durch die Vogelschutzwarte. Hoffentlich bereichern Störche wieder in größerer Zahl unser Landschaftsbild, denn Störche sind Zeugen einer intakten Natur.
Den Abschluß der Freizeit bildete ein Tagesausflug in die Landeshauptstadt Sachsen Anhalts nach Magdeburg. Der imposante Dom und das 2005 eingeweihte „ Hundertwasser Haus“, die sogenannte „Grüne Zitadelle“ bildeten dabei das große Highlights des Ausfluges. Mit einer Ausnahmegenehmigung wurde uns knapp 200 Pfadfindern erlaubt einige Lieder im Dom zu singen. Das war ein Gänsehautmoment.
Nach zwei Wochen Sommerlager, welches dieses Jahr besonders harmonisch verlief, mit vielen neuen Kontakten und Freundschaften zu Ende ging, fuhren wir dann dankbar und glücklich nach Hause. Wir danken Gott für die unvergleichliche Gemeinschaft und das Miteinander bei den Pfadfindern und freuen uns auf neue Fahrten und Abenteuer.
Gut Pfad und Gottes Segen
Claudia und Stephan Gosch
Ev.luth. Gemeindepfadfinder St. Pankratius Oldenswort

Oldenswort, den 06.08.2016

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„ Natur pur in Schweden “ Sommerlager der St. Pankratius Pfadfinder 
 
Ihr 7. Sommerlager (Sola) führte die St. Pankratius Pfadfinder 2015 mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Gillastugan / Schweden. Direkt an der Grenze des Söderasen Nationalparkes in Schonen / Südschweden stellten wir unsere Schwarzzelte zusammen mit 425 anderen Pfadfindern des Ringes evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) auf. Die zwei Wochen waren gefüllt mit einem bunten Programm um die Abenteuergeschichte „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren. Der Film zum Roman würde in der Nähe unseres Lagerplatzes in den achziger Jahren gedreht. So konnte unsere Umgebung gar nicht besser sein für unser Pfadfinderleben in Gottes schöner Schöpfung. Mit vielen Theaterblocks zur Geschichte Ronja Räubertochter wurde an biblische Inhalte angelehnt die Geschichte an den Lagerabenden in einer traumhaften Waldkulisse gespielt. Schon am ersten Theaterabend wurde wir von durch die Baumkronen fliegenden Schauspielern überrascht. In ihren schwarzen  Ganzkörperkostümen flogen angeseilt die Schaupieler – Wilddruden über unsere Köpfe, über die Kulissen. Die enorme Spannung und die starken Inhalte konnte das Theaterteam über das gesamte Sola transportieren, so dass sich die Kinder immer wohler im Waldleben fühlten.
Das Wetter in dieser Freizeit war eine echte Herausforderung, so dass dieses Lager bis jetzt unserer anstrengenstes war. Wie gut, das wir die zwei neuen Black Eagle Rundzelte, welche aus Spenden des Kleidermarktes und des diesjährigen Mailaufes zwischen den Dörfern finanzziert wurden dabei hatten. Selbst Starkregen in Hanglage trotzten diese Zelte und hielten ihre Bewohner warm und trocken. An dieser  Stelle ein großes DANKESCHÖN an die beiden Spender!   
Da Pfadfinder hart im Nehmen sind, konnten wir dennoch mit einem tollen Wandertag in die Schluchten des Söderasen Nationalparktes an den eiszeitlichen Trichtersee tolle Naturerlebnisse verbuchen. Geländespiele, eine Lagerolympiade, Lagerbauten, Singen und Geschichten am Lagerfeuer, eine Stadterkundung nach Helsingborg und viele ungeplante Abenteuer erleben.
Am vorletzten Abend rundete ein sehr schöner Taufgottesdienst am Trichtersee im Söderasen Nationalpark in atemberaubender Kulisse (allerdings unter Dauerregen und einem knapp 10 Km langem Waldmarsch über Stock und Stein….) ab. Jeder zweite der über 400 Pfadfinder trug während der Abendzeremonie eine Fackel, der Lichterschein rund um und über den See, das Hallen der Predigt und der Gebete bleibt unvergessen.
Wir danken unserem himmlischen Vater,dass wir trotz der schwierigen Wetterverhältnisse mit vielen Erlebnissen heil und gesund wieder nach Hause zurückkehren durften. Es warten weitere Abenteuer in unserer unvergleichlichen christlichen Gemeinschaft auf uns. Getreu unserem Motto „ Allzeit Bereit“ wünschen wir ihnen und euch eine gesegnete Restsommerzeit.

Claudia und Stephan Gosch  
 
11. August 2015
 
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